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 Der Auftrag und die Umsetzung

 Die Region EPIRUS im Nordwesten Griechenlands mit seinen Teilregionen Ioannina, Igoumenitsa, Preveza und Arta besticht durch seine landschaftliche und kulturelle Vielfalt. Wilde Bergregionen, fruchtbare Täler und wunderbare Strände bilden zusammen mit historischen Einzigartigkeiten, unterschiedlichen Museen und ursprünglichen Siedlungen eine abseits vom Massentourismus noch wenig entdeckte Destination.

Die Region Ioannina hat die Gesellschaft für Tourismus, Marketing und Regionalentwicklung BFG (BFG) im Januar 2016 beauftragt, ein Projekt bestehend aus einer kombinierten Wohnmobil- und Radfahrtourismuskonzeption zu entwickeln ( CampervanCycling-project CC-project ).

Beteiligte Gemeinden:

-          Ioannina

-          Dodoni

-          Tsoumerka

-          Metsovo

-          Zagouri

-          Konitsa

-          Zitsa

-          Podoni

Ziele der Konzeption:

-          Steigerung des Bekanntheitsgrades der Region

-          Gezielte Ansprache von Wohnmobil- und Radtouristen als eine Zielgruppe, die insgesamt im Wachsen ist, über ein hohes Bildungsniveau verfügt, an einer unveränderten und ursprünglichen Landschaft interessiert ist und überdurchschnittlich finanziell ausgestattet ist

-          Integration der zahlreichen vorhandenen Outdooraktivitäten in CC-project

-          Verlängerung der Saison auf alle Jahreszeiten

-          Förderung des vorhandenen Hotelerie- und Gastronomieangebotes

-          Entwicklung der Region als Destination des sanften Tourismus

-          Private Teilhabe der Wertschöpfung durch Einbeziehung landwirtschaftlicher Familienbetriebe ( Bauern, Winzer, Imker, Käsereien )

-          Ausdehnung des CC-projects auf benachbarte Regionen/Länder

Maßnahmen zur Umsetzung der Konzeption:

-          Abschluss eines Vertrages zwischen Auftraggeber und BFG

-          Workshop zu den Erfordernissen, den Umsetzungsschritten und geplanten Ergebnissen von CC-project

-          Besuch der Gemeinden mit Präsentation von Vorschlägen für Radtouren und Wohnmobilstellplätze durch Vertreter der Gemeinden

-          Detaillierte Besprechung über zu ergreifende Maßnahmen an jeder Fahrradroute und jedem Wohnmobilstellplatz

-          Es sollte eine enge Abstimmung zwischen den Gemeinden und der Region erfolgen

-          Benennung von verantwortlichen Kontaktpersonen zu BFG

-          Abnahme der durchgeführten Maßnahmen

-          Bei den Radtouren sind die verschiedenen Fahrradtypen ( Tourenrad, Mountainbike, E-Bike ) zu berücksichtigen

-          Bei den Wohnmobilstellplätzen ist auf ein Mix aus Plätzen in der Natur ( Wald, Seen ), in Gemeindezentren ( Shopping, Restaurants ) und Strand zu achten

-          Eine abgestimmte und einheitliche Beschilderung

-          Platzierung der fertigen Routen und Plätze im Internet, deutschen Fachzeitschriften und für Reiseanbieter

-          Erstellung eines druckreifen Führers für die Stellplätze und die Fahrradrouten mit den in der heutigen Zeit erforderlichen Daten

-          Gemeinsame Marketingstrategie von Auftraggeber und BFG

-          Prüfung des Einsatzes europäischer Förderprogramme

-          Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern

Ergebnisse Region Ioannina:

-          Von 37 besichtigten Wohnmobilstellplätzen konnten 34 Plätze als „geeignet“ eingestuft werden; 9 Plätze waren bereits im Mai/Juni fertiggestellt und werden bis Juli 2016 in die Bewerbung gehen. Ob und wieviel der restlichen 25 Plätze offiziell angeboten werden können, hängt von deren Fertigstellung ab. Bei jeder Gemeinde sind individuelle Radrundtouren sowie gemeindeübergreifende Touren erarbeitet worden

-          Alle Gemeinden sind durch das vermittelte Know How in der Lage, weitere Touren und Stellplätze zu realisieren

-          Ioannina ist die erste Region in Griechenland, die eine solche Konzeption anbietet

-          BFG steht beratend jederzeit zur Verfügung

-          Abschluss des Projekts vorauss. Juli 2016

Zu beachtende Empfehlungen bei Folgeprojekten in anderen Regionen:

-          Da es sich für Griechenland um eine neue Form des Tourismus handelt, war die externe Beratung von großem Wert. Diese ist auf Grund der konstruktiven Mitarbeit der Vertreter der Kommunen sehr erfolgreich verlaufen

-          Als besonders wichtig hat sich herausgestellt, dass für den gesamten Zeitraum des Projektes von jeder Gemeinde eine Ansprechperson , die über deutsche oder englische Sprachkenntnisse verfügt und mit einer gewissen Entscheidungskompetenz ausgestattet ist, zur Verfügung gestellt wird

-          Erforderlich ist eine permanente Abstimmung der am Projekt beteiligten Vertreter der Kommunen auch ohne Anwesenheit der externen Berater, um einheitliche Standards und Bezeichnungen zu garantieren

 

Juni 2016 

Gez.:

Stefan Bücker                                 Thomas Fettback                                           Rolf Geinert

 

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