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Meine Ziele

Aufgrund meiner Ausbildung als Jurist und anschließender beruflichen Tätigkeit (siehe Lebenslauf), ist mir klar geworden, dass wir nur mit einer starken Zivilgesellschaft eine Chance haben, erfolgreich das Humankapital zu heben, welches in jeder Gesellschaft vorhanden ist. Dabei sind die Grundregeln überall auf der Welt gleich, „nur“ hinsichtlich der gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen können natürlich Welten liegen.

Erfolgreich Arbeit für eine Stärkung der Zivilgesellschaft bedeutet daher immer, die Menschen an und bei ihren Grundbedürfnissen abzuholen. Diese lauten:

1.      Die Menschen wollen ein auskömmliches Einkommen für sich und ihre Familienangehörigen haben.

2.      Die Menschen sehnen sich nach Sicherheit.

3.      Die Menschen wollen sich in der Gemeinschaft wohlfühlen.

Unter diesen drei Grundbedürfnissen verbergen sich natürlich viele weitere Aspekte, die es gilt zu verdeutlichen und entsprechend den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen realistisch auszubauen. Es macht zum Beispiel keinen Sinn in einem von Korruption geprägten Land, genau hier in erster Priorität anzusetzen, um die Zivilgesellschaft nach vorne zu bringen. So etwas muss erlernt sein  - also wachsen und kann nicht von heute auf morgen „verordnet“ werden. Gerade im Ausland muss man daher in der Regel viel niederschwelliger ansetzen, um die Zivilgesellschaft aufzubauen.

Bei uns, in der sog. „zivilisierten Welt“ bedeutet dies aber nicht, dass wir uns zufrieden zurücklehnen können: Eine Zivilgesellschaft ist nur stark, wenn sie sich auch ständig hinterfragt und dementsprechend, dort wo es notwendig ist, erneuert.

Nehmen wir bei uns in Deutschland nur die Debatte um mehr Zuwanderung. Dabei verkennen wir, dass wir eine wahrhaftige Anerkennungs- und vor allem Willkommenskultur nicht haben. Es gibt zwar gute Ansätze und Projekte – von einer „Kultur“ sind wir aber noch meilenweit entfernt. Warum und wieso, können Sie hier (download) erfahren.

Dabei wissen wir, dass Zuwanderung „richtig gemacht“, keine Bedrohung, sondern zwingend notwendig ist. Die Kulturen, die sich in der Geschichte der Menschheit abgeschottet haben, sind auch früher oder später untergegangen. Wir brauchen daher Zuwanderung nicht nur um den Fachkräftemangel entgegen zu treten, sondern für unsere eigene Selbsterneuerung.

Wie kann dieses „voneinander Lernen“ gelingen?

Dies kann nur gelingen, in dem man die Menschen schlicht zusammen bringt – also „face to face“! Ich bin daher ein absoluter Verfechter der kommunalen/regionalen Zusammenarbeit. Dieses „Zusammenbringen“ kann auf dieser Ebene in der vielfältigsten Form, aber nur im gegenseitigen Interesse gelingen - also nur "auf Augenhöhe". Zum Beispiel über den klassischen Jugendaustausch, über institutionelle Kooperationen bis hin zu Partnerschaften. Im Zuge meines Engagements für die Städtepartnerschaften als Oberbürgermeister und meiner Tätigkeit in Griechenland ist mir dabei insbesondere der Wert von Bürgerreisen und Kulturtourismus klar geworden. Auch hier begegnen sich die Menschen und werden zu Botschaftern eines besseren gegenseitigen Verständnisses.

Ich könnte an dieser Stelle noch viele, weiter Aspekte und den Weg für eine erfolgreich funktionierende Zivilgesellschaft aufführen. Auf den Punkt hat es meines Erachtens der Friedensforscher, Prof. Dr. Senghaas, mit dem von ihm entwickelten Zivilisatorischen Hexagon gebracht. Um eine friedliche und damit erfolgreiche Gesellschaft zu haben, bedarf es eben sechs annähernd ausgewogenen bzw. sich auch gegenseitig kontrollierende Säulen:

1.      Entprivatisierung von Gewalt (Gewaltmonopol)

2.       Herausbildung von Rechtsstaatlichkeit

3.      Interdependenzen

4.      Demokratische Partizipation

5.      Soziale Gerechtigkeit

6.      Konfliktkultur 

 

Ihr 

 

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